Unsere Gründer heute

 

1.) Theodosius Florentini und Bernarda Heimgartner: Hoffnungsstifter

Als Theodosius Florentini und Bernarda Heimgartner den Willen Gottes in den Bedürfnissen der Zeit erkannten, war das der Beginn der Hoffnung für die Zentralschweiz. Sie begannen mutig eine neue Form des religiösen Lebens und eine neue Lebensweise unter den Leuten und mit ihnen. Später wurde diese Hoffnung in vier Kontinente getragen.
Sr. Telma 

2.) Theodosius Florentini und  Bernarda Heimgartner

 Säer der Hoffnung: Eine Geschichte von 170 Jahren!

Denken wir an unsere Pionierinnen, die 1883 nach Mthatha, 1901 nach Rio Bueno und 1906 nach Trivandrum gingen. Sie gingen als Säerinnen der Hoffnung. Die Hoffnung breitete sich aus in Deutschland, Italien, England, Spanien; Argentinien, Peru; Lesotho, Sambia, Namibia, Simbabwe; Kap; Sri Lanka, Pakistan, Libyen, Irak. Und sie wird sich weiter ausbreiten.  Die Zeit bringt Änderungen, neue Herausforderungen und Einsichten. Was so fest und sicher schien, ist fraglich geworden. Beachte die Geschichte: Einige verwiesen auf den Weg jenseits der Aufgaben im Klassenzimmer, Krankenzimmer, Kinderheim, in der Pfarrei.  
Bleib beim Alten? …Oder… Streck dich aus nach Neuem? Jetzt bringen Facebook und E-Mail Vorkommnisse nahe: Klimawechsel, Migranten, Bürgerkrieg (und) Flüchtlinge, Frauenfragen. Ein Verlangen nach weitem Horizont ist in vielen. Wenn es so ist, was hält mich zurück, Tieferes zu erkunden, neue Möglichkeiten zu schaffen, in Brüchen Ganzheit wahrzunehmen und im Chaos Pläne? 

Wie kann man das am besten im Leben anwenden? Hoffnung erzeugt Hoffnung!
Das Wort Gottes weckt Kreativität und Neuheit im Leben.
Suche neue Verbindungen, und halte die Spannung von Leidenschaft, Barmherzigkeit, Geduld, Vergebung aus.  Wenn es Zeit ist, werden wir sie nicht verpassen. Was verlockt mich, meine Hoffnung jeden Tag zu leben? Das WORT!
Sr. Telma

3.) Theodosius Florentini und  Bernarda Heimgartner 
In diesem, sich schnell ändernden Umfeld des religiösen Lebens, führt der Prozess der Unterscheidung die Kongregationen wieder zurück zu ihren Gründern, um dadurch für die Gegenwart tiefere Einsichten zu gewinnen.  Wir fragen uns ebenfalls: Was würden uns Pater Theodosius und Mutter Bernarda heute sagen, bzw. was sagen sie uns?
Die historischen Worte von Theodosius Florentini, „Was Bedürfnis der Zeit ist, das ist der Wille Gottes”, passen hier gut als Zitat.  Die Herausforderung der heutigen Zeit für uns besteht jedoch darin, die Bedürfnisse der Zeit zu interpretieren. Hören wir immer noch die Stimmen von den Rändern der Gesellschaft, wie Pater Theodosius und Mutter Bernarda sie gehört haben?    Mit größter Überzeugung und brennender Sehnsucht schrieb Pater Theodosius, „Ich werde meine Schwestern dorthin senden, wo sie am dringendsten gebraucht und am sehnsüchtigsten erwartet werden - nämlich zu den Armen, zu denen, die nach Bildung dürsten, zu den Kranken, den Waisen, den Vernachlässigten, den Fabrik-Kindern und den Industriearbeitern.
Sie werden dort auf eine Art und Weise leben, mit der sie zu einem Zeugnis der Gegenwart Christi unter diesen Menschen werden.
Sie werden zeigen, wie wichtig und effektiv christliche Nächstenliebe sein kann. Sie werden die Armut und die Bedürfnisse der Armen teilen und Alles für Alle werden.“ 
Sr. Telma