Provinz Kap

seit 1937

Die Schwestern der Kapprovinz sind in einigen sehr benachteiligsten Gemeinden von Western Cape präsent.

Im Rahmen unseres Einsatzes in der Erziehung, Pastoral, Sozialarbeit und im Gesundheitsdienst (Praxis, Ausbildung und Schulung) begegnen wir einer Lokalkirche, die durch folgende Merkmale gefährdet oder herausgefordert ist:

  • Mangel an Glaubensbildung bei Erwachsenen und Kindern
  • Schwaches Wertesystem, durch das Familien konfrontiert werden mit Problemen wie Alkohol- und Drogenmissbrauch, sexuellem Missbrauch, sexueller Aktivität von Jugendlichen, unangemessenem Verhalten, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten, zunehmende Aggressivität bei Kindern,  Beschimpfung von Eltern und Lehrern
  • Alleinerziehende Frauen
  • Grosseltern als Hauptbezugspersonen und Geldverdiener 

Als Schwestern versuchen wir uns diesen Herausforderungen zu stellen, indem wir  die Botschaft des Generalkapitels, Leben zu achten, zu schützen und zu fördern in unsere Dienste, unser Gemeinschaftsleben, unser Gebet und unser Leben nach den Gelübden integrieren.

Pastoral

In der Pastoral sind wir mit vielen Familien in Kontakt durch

  • Pfarreiarbeit
  • Bibelteilen und Gebetgruppen
  • Gebetstage
  • Hausbesuche bei Familien in Schwierigkeiten
  • Sozialdienst
  • Katechese und Liturgie
  • Schulung und Unterstützung von Katecheten

Bildung

Durch unseren Einsatz in der Erziehung begegnen wir Menschen mit Lern- und Verhaltensproblemen, die verursacht wurden durch

  • zerbrochene Familien und Unterstützungssysteme
  • alleinerziehende Eltern
  • Gewalt, Gangs und Drogenmissbrauch

Erziehung umfasst nicht nur die intellektuelle Bildung und Entwicklung. Es geht um ein ganzheitliches Lernen, bei dem jeder individuell und in seiner Würde gesehen wird. Die Leitung, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden befähigt, die Eltern und Bezugspersonen zu unterstützen, Zugang zu folgenden Hilfen zu erhalten:

  • Sozialarbeiter für Hausbesuche
  • Psychotherapie
  • Gesetzliche Ressourcen, z.B. Unterhaltsprozesse, Kontaktverbote
  • Soziale Zuschüsse

Wir glauben, dass eine gute Erziehungs- und Bildungsgrundlage für ein Kind wichtig ist. Daher haben wir in unseren Erziehungseinrichtungen die aktuellen Programme zur frühkindlichen Entwicklung umgesetzt, die die Kinder in der Erziehung und Bildung fördern.

Soziale Entwicklung

Auf dem Gebiet der sozialen Entwicklung arbeiten wir mit den Benachteiligsten der Gesellschaft, besonders mit den gefährdeten Kindern, Jugendlichen und den älteren Menschen. 

Wir reagierten durch:

  • Führung von Vereinen für ältere Menschen, um ihnen die Erfahrung von Gesellschaft, Freundschaft, Austausch, Respektierung ihrer Menschenwürde und Anerkennung ihres Beitrags zur Gesellschaft zu ermöglichen.
  • Unterstützung der älteren Menschen bei der Beantragung ihrer Pensionen
  • Hilfestellung zur Überwindung von Situationen der Ausbeutung
  • Unterstützung von alleinstehenden älteren Menschen bei der Aufnahme in ein Betagtenheim
  • Präsenz in Betagtenheimen

Durch das “Child and Youth Care Centre” antworten wir auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, die aus Situationen herausgenommen wurden wie

  • Verlust
  • anhaltendem Missbrauch
  • häuslicher Gewalt
  • Drogenmissbrauch ihrer Bezugspersonen mit der Folge von Vernachlässigung, Ablehnung und Isolation

Wir tun dies durch

  • ein umfassendes stationäres Betreuungsprogramm, dass sich auf die ganzheitliche Entwicklung und Bildung der aufgenommenen Kinder und Jugendlichen ausrichtet
  • Wiedereingliederungsprogramme, durch die die Rückkehr der Kinder und Jugendlichen in ihre Familien oder Ursprungsgemeinschaften gefördert wird.
  • Betreutes Wohnen, um die Kinder und Jugendlichen beim Übergang von der institutionellen Betreuung zur Rückkehr in die Familie zu unterstützen.

Gesundheitssystem - Betreuung, Ausbildung und Schulung

Patienten und ihre Familien

  • Sie fühlen sich manchmal einsam, haben Angst.
  • Einige verstehen die Krankheit nicht oder nehmen sie nicht an.

Die Krankenschwester reagiert darauf, z.B. durch

  • Gebet und Gespräch mit den Patienten und der Familie über die Krankheit
  • Hilfestellung zum Verstehen der Krankheit
  • Ermutigung der Familienmitglieder zu regelmässigen Besuchen
  • Vermittlung eines  Priesters oder Seelsorgers, soweit gewünscht
  • Befähigung der Patienten, Verantwortung durch regelmässige Medikamenteneinnahme und Einhalten ihrer Diäten zu übernehmen.

Eine Schwester arbeitet in einen Hospiz für HIV / Aidspatienten, eine in einem Kinderkrankenhaus und eine bildet auch Pflegepersonal aus.

Gebet spielt eine zentrale Rolle für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und für die Menschen, denen wir in unseren Aufgaben begegnen. Regelmässige Zusammenkünfte Provinzversammlungen sind Zeiten der Reflektion, der Evaluation und der Erneuerung.

Holy Cross Provincial House
PO Box 1405
ZA-7499 Parow Cape
South Africa

Tel. +27 21 934-6348
Fax +27 21 934-6749

Provinzoberin
Sr. Mary Quimpo
E-Mail