Provinz Sambia
seit 1936
Sambia, im südlichen Afrika, erstreckt sich über 763.000 km2 und ist die Heimat von ungefähr 13 Millionen Menschen. 80 % der Bevölkerung sind Christen, davon 1 Million Katholiken. Es gibt viele Stämme und Kulturen, 72 Sprachen, wovon vier weit verbreitet sind.
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Die ersten Schwestern vom Heiligen Kreuz kamen 1936 in das Land. Heute gibt es mehr als 30 sambische Schwestern vom Heiligen Kreuz, die sich der Herausforderung der Evangelisierung stellen. Wir wollen die Vision unserer „Vorfahren“ und die Sendung Jesu Christi in Sambia fortsetzen. |
Von Anfang an waren die Schwestern vom Heiligen Kreuz vor allem in der Erziehung, im Gesundheitsdienst und in der Entwicklungsarbeit engagiert. Auch wenn die Schwestern keine Institutionen im Gesundheitssektor besitzen, so dienen sie doch weiterhin den Armen in den schlecht ausgestatteten Regierungskrankenhäusern.
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Vor drei Jahren eröffneten die Schwestern eine/n Kindergarten/Primarschule in Lusaka. Dort bieten sie Kindern ab 3 Jahren eine ganzheitliche Erziehung an. Der älteste Schüler ist derzeit 12 Jahre alt. Für die Schule ist es eine Herausforderung, arme Kinder aufzunehmen und solche, die Gebühren zahlen. |
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Die Provinz Sambia leitet auch eine Haushaltungsschule für Frauen, die meist Schulabbrecherinnen sind. Die jungen Frauen werden in Hygiene, Kochen, Gartenanbau und Nähen unterrichtet. Diese Frauen verlassen unser Zentrum mit grösserem Selbstvertrauen. Sie sind besser darauf vorbereitet, erfolgreiche Mütter und Ehefrauen zu sein. Bewusst wird das Thema der Menschenwürde und der Frauenrechte in unserer Gesellschaft unterrichtet. |
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Vor ein paar Jahren wurde eine Schwester freigestellt, um in den Medien zu arbeiten. Das ist ein neuer Dienst für die Provinz Sambia. Diese Schwester leitet mittlerweile einen lokalen Rundfunksender. In diesem Dienst fördert sie durch die Sendungen die Vision der Schwestern vom Heiligen Kreuz. |
Wir Schwestern in Sambia engagieren uns auch in den Diözesen und sind in verschiedenen Administrationen tätig. Wir sind in der Ortskirche durch unser Engagement bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen voll involviert.
Durch die Botschaft des Generalkapitels 2007 wenden wir uns noch mehr dem Dienst an den Frauen und Kindern zu. Wir achten auf die Bedürfnisse der Kinder und fördern in unseren Sekundarschulen die Bildung der Mädchen. |
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In unserer Hauswirtschaftsschule machen wir den Frauen ihre Würde und ihre Gleichberechtigung bewusst. Im Radiosender werden Programme zum Schutz der Würde der Kinder und Frauen gesendet.
Mit minimalen Ressourcen arbeiteten unsere Schwestern, die innerhalb und ausserhalb von Sambia in den Gräbern ruhen, unermüdlich, um die Kinder, besonders die Mädchen, zu erziehen. Heute ist Sambia ein Land mit mittleren Einkommen, doch über 60 % der jungen Leute lebt noch unter der Armutsgrenze. Die HIV/AIDS - Plage, die Sambia sehr getroffen hat, ist nun beherrschbar durch Erziehung und Medikamente, die das Leben unserer infizierten Menschen verlängern.
Sambia ist voller Potential. Die Herausforderung der Arbeitslosigkeit lastet noch auf unserer Jugend. Wir Schwestern vom Heiligen Kreuz in Sambia dienen weiterhin dem Wort Gottes in unseren verschiedenen Diensten, wie Erziehung, Krankenpflege, Medien, Entwicklung, Administration und durch viele andere Wege, durch die wir Gott in den Menschen begegnen.
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| P. Theodosius Florentini sagte: “Das Bedürfnis der Zeit ist der Wille Gottes”. |
Wenn wir als Provinz herausgefordert sind, einen Dienst zu vertiefen, zu ändern oder neu zu übernehmen, bleiben wir offen, über den Willen Gottes zu reflektieren und darauf Antwort zu geben.
Eine detaillierte Übersicht über unsere Dienste ist zu finden unter www.holycrossconventschoolzambia.shutterfly.com









