Bessere Betreuung
für Kinder von Arbeiter/innen auf den Teeplantagen in Welimada
Die Arbeiter/innen in den Teeplantagen gehören zu den Benachteiligsten der Bevölkerung Sri Lankas. Sie stammen ursprünglich aus Südindien. Jede Familie ist in einem kleinen Zimmer untergebracht, in dem es weder fliessendes Wasser, noch Elektrizität oder Toiletten gibt. Die Eigentümer der Plantage stellten auf dem Gelände gab Schulen zur Verfügung, jedoch nur bis zur 5. Klasse. Viele Kinder zogen das Mitarbeiten auf der Plantage dem Schulbesuch vor, um so das geringe Einkommen der Familie zu erhöhen. Es fehlte aus diesem Grund in den Familien die Tradition, den Kindern eine gute Bildung zu geben.
Die Löhne wurden nun geringfügig erhöht, doch die Inflationsrate des Landes kann damit nicht aufgefangen werden. Wegen der hohen Lebenshaltungskosten können die Mütter keine einzige richtige Mahlzeit am Tag zu sich nehmen. Die Kinder werden Opfer dieser furchtbaren Armut und Unterernährung.
Die Mütter, die in den Teeplantagen arbeiten, können ihre Babies (von drei Monaten bis zum Beginn des Schulalters) in Kinderzentren lassen, wo Aufseher sich um die Kinder kümmern bis die Mütter sie am Abend abholen. Diesen Kindern werden ihre Grundbedürfnisse für eine gesunde Entwicklung vorenthalten. Unsere Schwestern arbeiten mit den Aufsehern zusammen und versuchen, die Situation der Kinder in gesundheitlicher und erzieherischer Hinsicht zu verbessern. Sie stellen ihnen ergänzende Nahrungsmittel und eine altersgemässe Erziehung zur Verfügung.
