Menzinger Persönlichkeiten mit Weitblick

Menzinger Persönlichkeiten mit Weitblick

Der Zuger Boden bot gute Voraussetzungen für die Entstehung eines Lehrschwestern Institutes, weil dort Persönlichkeiten lebten, denen die Bildung der Jugend ein Anliegen war und die dafür konkrete Schritte unternahmen.

Im kleinen Bergdorf Menzingen waren Männer mit Weitblick, die in der Mädchenbildung eine wichtige Aufgabe sahen. Pfarrer Röllin, Gemeindepräsident Hegglin, Lehrer Staub und der Kapuziner Honorius Elsener planten, eine Bildungsanstalt für Mädchen zu errichten.

Pater Honorius (der kleine Theodosius) war über die Schulpläne von Pater Theodosius gut unterrichtet. Unterstützt wurden sie von kirchlicher Seite durch Dekan Albrecht von Haller.

Am 1. Juni 1844 legte der Gemeindepräsident Hegglin der Kirchgemeinde von Menzingen das "Programm eines Institutes für Mädchen vor, das von Schulschwestern übernommen würde." Die Antwort war positiv. Sie erhielten auch die Erlaubnis für ein "Schullokal mit Beheizung", die Bezahlung der Schwestern übernahm Pfarrer Röllin. Am 18. oder 19. Juni 1844 gingen Pfarrer Röllin, Herr Staub und Dekan Haller nach Altdorf. Sie baten Theodosius um den Entwurf einer Regel für die neue Gemeinschaft. Danach sollte er nach Menzingen kommen, um die Einzelheiten über die Gründung mit ihnen zu besprechen.